Landjugend-Berufswettbewerb 2011
Motto: "Grüne Berufe sind voller Leben - Wir lassen's wachsen"
Katharina Göhausen, Ausbildungsbetrieb von der Fachklinik Maria am Meer, Norderney, wurde 2. Landessiegerin im Berufswettbewerb
Wir haben Katharina Göhausen interviewt:
| CSN: | Katharina, wie haben Sie den Wettkampf erlebt? |
| K.H. | Er war sehr spannend und erfahrungsreich. Ich habe viele neue Leute kennen gelernt und festgestellt, dass ich mehr kann als ich mir immer zugetraut habe. |
| CSN | Warum haben Sie an dem Wettkampf teilgenommen? Was hat Sie motiviert? |
| K.K. | Es hat mich motiviert, dass viele Personen in meinem Umfeld mir das zutrauen. Sowohl mein Ausbildungsbetrieb, meine Ausbilderin, Freunde, Familie und Lehrer. Des Weiteren macht mir der Beruf einfach Spaß. |
| CSN | Was erwarten Sie von sich auf dem Bundesentscheid vom 24. bis 27. Mai in Aulendorf bei Ravensburg? Olympischer Gedanke oder mehr? |
| K.H. | Es ist vorrangig nicht der olympische Gedanke, ich erhoffe mir schon einen guten Platz. Da ist aber noch mehr. Ich möchte Auszubildende anderer Bundesländer kennen lernen. Ihre Erfahrungen und Eindrücke sowie deren regionalen Spezialitäten. Außerdem freue ich mich mit den anderen niedersächsischen Teilnehmern unser Bundesland zu vertreten. Im Sinne des Teamgeistes erwarte ich ganz viel Spaß. |
| CSN | Welche Aufgaben mussten Sie im theoretischen Teil der Prüfung bearbeiten? |
| K.H. | Unter anderem musste ich eine Präsentation zum Thema Entdecke die Vielfalt: DIE MILCH MACHTS entwerfen. Ich habe die Angebotspalette der Milcherzeugnisse vorgestellt und bin dann schwerpunktmäßig auf Inhaltstoffe eingegangen. Ich habe die Wirkung von Calcium im Körper näher beleuchtet und die Folgeerkrankungen bei Mangel, wie z.B: Osteoporose erläutert. |
| CSN | Und im praktischen Teil? |
| K.H. | Wir mussten für ein Buffet herzhafte und süße Komponenten unter Verwendung von Milch oder Milchprodukten erstellen. Ich habe mich für Gefüllte Blätterteigtaschen mit Blattspinat und Feta, Buttermilchgetränk mit Himbeeren, Rucolasalat mit Parmesan, Quarkschnee mit Pfirsichen entschieden. |
| CSN | Wie haben sich Ihre Einstellung zu deinem Ausbildungsberuf durch den Wettkampf verändert? |
| K.H. | Die Einstellung hat sich in sofern verändert, dass ich gemerkt habe das dieser Beruf noch vielseitiger und interessanter ist las ich gedacht habe. Man kann bei einem Wettbewerb von anderen TN eine Menge lernen und erfahren. Gegen Ende meiner Ausbildung und durch diesen Wettbewerb habe ich festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist. Ich habe selbst lange gedacht, diesen Beruf kann jeder ausüben. Nicht jeder schafft es mit 3 fremden Personen zusammen ein präsentationsfertiges Konzept zu erstellen, dies vor einer Gruppe vorzustellen und dabei immer die Aspekte der Teamfähigkeit zu berücksichtigen. Auch eine Auswahl an geeigneten Gerichten für ein kalt warmes Büfett herzustellen und eine Vortrag halten ist für viele eine echte Herausforderung. Nicht zu vergessen den theoretischen Anteil an berufsbezogenen Fragen, sowie den Fragen zum Allgemeinwissen. |
Katharina Göhausen mit Urkunde


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